Geoakademie/ Oktober 5, 2026/ Aktuelles

„Kyffhäuser und Südharz“ in Bildern
AGG-Exkursion am 2. und 3. Oktober 2026

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Geoakademie 2026 in Göttingen fand eine Exkursion zu bekannten und regionalgeologisch bedeutsamen Aufschlüssen im Kristallin und den diskordant auflagernden oberkarbonischen Sedimenten des Kyffhäusers statt. Am folgenden Tag wurden die metamorphen Gesteine der Wippraer Zone am südöstlichen Harzrand in Augenschein genommen. Den Abschluss der Tour bildeten unterpermische Intrusionen des Mittelharzer Gangsystems.

Exkursion Kyffhäuser

Prof. Dr. Armin Zeh vom KIT erläutert die verschiedenen Grundgebirgseinheiten des Kyffhäuser-Kristallin. (Foto: K. Obst)
Prof. Dr. Armin Zeh vom KIT erläutert die verschiedenen Grundgebirgseinheiten des Kyffhäuser-Kristallin. (Foto: K. Obst)
Steinbruch im Oberen Steintal mit dem ca. 345 Mio. Jahre alten Dioritgneis, der von einem rötlichen Leukogranitgang durchzogen wird. (Foto: K. Obst)
Steinbruch im Oberen Steintal mit dem ca. 345 Mio. Jahre alten Dioritgneis, der von einem rötlichen Leukogranitgang durchzogen wird. (Foto: K. Obst)
Typischer Syenitgneis, der zum Borntal-Intrusivkomplex gehört. (Foto: K. Obst)
Typischer Syenitgneis, der zum Borntal-Intrusivkomplex gehört. (Foto: K. Obst)
Magma-Mingling zwischen einer leukokraten Schmelze syenitischer Zusammensetzung und einem mafischen Magma, welches heute als Hornblende-Diorit vorliegt? Oder doch eher eine metamorph überprägte Intrusionsbrekzie? (Foto: K. Obst)
Magma-Mingling zwischen einer leukokraten Schmelze syenitischer Zusammensetzung und einem mafischen Magma, welches heute als Hornblende-Diorit vorliegt? Oder doch eher eine metamorph überprägte Intrusionsbrekzie? (Foto: K. Obst)
Dr. Matthias Franz von der Uni Göttingen (rechts) erläutert Ablagerungsbedingungen und zeitliche Einordnung der oberkarbonischen Kyffhäuser-Formation, die dem kristallinen Grundgebirge diskordant auflagert. (Foto: K. Obst)
Dr. Matthias Franz von der Uni Göttingen (rechts) erläutert Ablagerungsbedingungen und zeitliche Einordnung der oberkarbonischen Kyffhäuser-Formation, die dem kristallinen Grundgebirge diskordant auflagert. (Foto: K. Obst)
Versteinerter Baumstamm in oberkarbonischen Sedimenten unterhalb des Kyffhäuser-Denkmals. (Foto: K. Obst)
Versteinerter Baumstamm in oberkarbonischen Sedimenten unterhalb des Kyffhäuser-Denkmals. (Foto: K. Obst)
Altersdatierungen verschiedener Domänen in den verkieselten Hölzern vom Kyffhäuser zeigen ihre frühe Diagenese sowie eine komplexe Versenkungs- und Hebungsgeschichte der karbonischen Ablagerungen an, die in einer aktuellen Veröffentlichung detailliert beschrieben ist: <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-026-60054-3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel auf Nature öffnen</a> (Foto: K. Obst)
Altersdatierungen verschiedener Domänen in den verkieselten Hölzern vom Kyffhäuser zeigen ihre frühe Diagenese sowie eine komplexe Versenkungs- und Hebungsgeschichte der karbonischen Ablagerungen an, die in einer aktuellen Veröffentlichung detailliert beschrieben ist: Bitte Klick ins Bild (Foto: K. Obst)

Artikel „Fossil wood cells recorded 300 million years of Europe’s tectonic history“ auf Nature öffnen


Exkursion Südharz

Im auflässigen Steinbruch an den Pferdeköpfen zwischen Grillenberg und Wippra sind grünschieferfaziell umgewandelte Basalte und Tuffe des Mitteldevon aufgeschlossen, die Teil der Nördlichen Phyllitzone sind und einen ehemaligen Akkretionskeil am südöstlichen Rand des Harzes repräsentieren. (Foto: K. Obst)
Zu den ältesten metamorphen Gesteinen der Wippraer Zone zählt der unterordovizische Klippmühlquarzit bei Vatterode. (Foto: K. Obst)
Der markante Druidenstein an der Kirche von Trautenstein besteht aus Syenitporphyr. Die Intrusion mit säulenförmigen Abkühlungsgefüge gehört zu den unterpermischen Mittelharzer Gängen. (Foto: K. Obst)
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